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medical Cannabis-Rezept: Cocos-Öl mit Cannabis angereichert

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Kokos-Öl ist vegan und ein sehr gesundes Lebensmittel. Es kann sowohl oral als auch topisch, also äußerlich, täglich angewendet werden und bietet zahlreiche Vorteile. Kokos-Öl besteht aus 90% ungesättigten Fettsäuren, die im Gegensatz zu denen, die man im Fleisch finden kann nicht die Arterien verstopfen, den Körper jedoch mit gesunder Energie versorgen.

Tetrahydrocannabinol (THC) ist ein fettlösliches Molekül, das an Fett bindet. Je mehr Fett also vorhanden ist, umso mehr Platz ist für Cannabinoide. Kokosöl selbst hat antibakterielle Eigenschaften und die medizinischen Vorteile erhöhen sich in Verbindung mit Cannabinoiden.

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  1. Um ein Cocos-Öl, das mit Cannabis bzw. Cannabinoiden angereichtert ist, herzustellen, sollte man sich zunächst für die Art des Cocos-Öls entscheiden. Wer gerne den Geschmack und das Aroma von Kokos mag, sollte ein nicht raffiniertes Öl verwenden. Das raffinierte Kokos-Öl dagegen ist relativ geschmacksneutral.
  2. Als nächstes geht es darum, die richtige Cannabis-Sorte auszuwählen: Indica, Sativa oder Hybrid? Welche medizinischen oder auch psychoaktiven Effekte sind gewünscht? Dabei sollte Wert darauf gelegt werden, dass wirklich nur hochwertiges Cannabis verwendet wird, das frei von Pflanzenschutzmitteln und Schimmel ist und dessen Herkunft man kennt.
  3. Die Entscheidung, wieviel Cannabis im Kokos-Öl gekocht werden soll hängt davon ab, wie stark das Öl letztlich sein soll und für welchen Einsatz es gedacht ist. Als groben Richtwert sollte für die medizinische Verwendung auf 3 Tassen Kokos-Öl mindestens 1 Tasse an hochwertigen Cannabis-Blüten hinzugegeben werden. Später nähert man sich dann langsam und zunächst mit sehr geringer Dosierung seiner individuellen Idealmenge.

Herstellung des mit Cannabis angereicherten Cocos-Öls

  1. Das Cocos-Öl wird bei geringer Hitze erwärmt bis es flüssig gewoden ist. Dann wird das Pflanzenmaterial/die Buds hinzugefügt. Das Öl-Blütengemisch sollte nun ständig gerührt werden, so dass es nicht am Boden des Topfes anlegt und die Pflanzenteile zu heiß werden. Das Öl wird dabei heiß gemacht aber nicht zum Kochen gebracht.
  2. Dabei ist es wichtig zu bedenken, dass die Wirkstoffe des Cannabis ab etwa 70° C aktiviert und ab ca. 170° C abgebaut werden. Das heißt, man sollte das Öl-Blütengemisch nun 1 Stunden lang bei einer mäßigen Hitze zwischen 70° und 80° C halten (nicht kochen!) und dabei immer wieder umrühren. Wenn das Öl nämlich zu heiß wird, bauen sich THC, andere Cannabinoide und Wirkstoffe im Cannabis ab und die Mischung ist in der Folge medizinisch weniger wirkungsvoll.
  3. Nach einer Stunde ist das Öl grün. Es kann nun in ein Einmachglas oder ein anderes Glasgefäß mit gut verschließbarem Deckel gefüllt werden. Dazu wird ein feines Sieb über die Öffnung des Einmachglases gehängt und die Mischung durchgegossen, so dass die Pflanzenteile herausgefiltert werden. Wenn das Öl danach noch zuviele Pflanzenteile enhält, kann das Kokos-Öl nochmals durch eine feineres Sieb geschüttet werden.
  4. Wenn das mit Cannabis infundierte Kokos-Öl abgekühlt ist, wird es beschriftet und im Kühlschrank aufbewahrt.

Das infundierte Kokos-Öl kann entweder verschiedenen Speisen oder Getränken hinzugefügt werden oder tropfenweise unter der Zunge eingenommen werden, die Möglichkeiten sind endlos. Um die richtige Dosierung für sich herauszufinden, sollte man zunächst mit einer nur sehr kleinen Menge (1-2 Tropfen) beginnen und diese dann langsam steigern. Das medizinische Kokos-Öl ist oft sehr potent und enthält Cannabinoide in relativ hoher Konzentration, daher sollte man sich erst vertraut machen und die Dosis langsam steigern bis die gewünschten Effekte erreicht werden.

Natürlich kann man das Kokos-Cannabis-Öl auch äußerlich auf der Haut anwenden. Viele Patienten nutzen dies erfolgreich bei Hauterkrankungen wie Neuurodermitis oder Schuppenflechte oder einfach um der Haut eine ganz besondere verjüngende Pflege zukommen zu lassen, z.B. nach einem längeren Sonnenbad.

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