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Wie stellt man qualitativ hochwertiges Bubblehash/Full Melt Bubble Hash her?

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Bubblehash oder auch WaterHash genannt wird immer beliebter und hat sich auch im medizinischen Bereich mittlerweile durchgesetzt. Wegen seiner Potenz wird er von vielen Patienten geschätzt, aber auch immer mehr Hobby-Grower verarbeiten ihre harzigen Erntereste zu Dope. Jedoch gibt es grosse Qualitätsunterschiede, die mit der Herstellung zu tun haben.

Neben der Trockenextraktion gibt es die Möglichkeit, die Trichomen durch eine Extraktion mit Wasser und Eis zu separieren und dadurch ein extrem hochwertiges und reines Produkt herzustellen. Dies gelingt durch einen schonenden Extraktionsvorgang, bei dem die Harze von den Pflanzenresten im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Methode in einem seperaten Behälter vorsichtig getrennt werden. Es ist durch diese Methode möglich, eine größtmögliche Konzentration an Drüsenköpfen zu gewinnen ohne Verunreinigungen wie Staub, Pflanzenmaterial, Erdpartikel u.v.m. Kurz gesagt, mit der richtigen Extraktion können sehr reine Trichomenkonzentrate hergestellt werden, ohne dabei durch Wärmezufuhr die chemischen Eigenschaften zu ändern.

Was wird zur Herstellung von Bubblehash benötigt?

Um diese Art der Cannabisharz-Extraktion erfolgreich durchzuführen benötigt man einige Dinge. Hier sind alle wichtigen Utensilien zusammengestellt:

Das wichtigste für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Endprodukten ist natürlich das Ausgangsmaterial. Das qualitativ und auch quantitatv hochwertigste Haschisch erhält man bei der Verwendung von sehr harzigen Buds. Es eignen sich aber auch die kleinen Blüten am unteren Ende der Pflanze und die kleinen harzigen Blätter, die bei der Maniküre der Buds abfallen. Außerdem eignet sich Indoor angebautes Cannabis aus einem sauberen Growroom besser als Outdoor-Weed, da das Harz und die Pflanzen nicht durch/mit Insekten, Staub, usw. „verunreinigt“ wurden. Dadurch erhält man das reinste Endprodukt.

Die Buds / das Pflanzenmaterial sollte mindestens für einen Tag im Tiefkühlschrank eingefroren werden, der Schlüssel dieser Art der Extraktion liegt in gefrorenem Harz. Je niedriger die Temperatur ist, desto leichter trennen sich die Harzdrüsen vom Pflanzenmaterial, so dass das Ausgangsmaterial weniger geschlagen werden muss und sich dadurch keine Verunreinigungen lösen können.

BubbleHash

Die sanfte Harzextraktion

In den einen Eimer werden die Extraktionsbeutel eingelegt (übergestülpt), von der feinsten bis zur gröbsten Maschenweite (in diesem Fall 25 – 45 – 73 – 120 – 160-190 und 220 Mikrometer). Anschliessend wird der Eimer bis zur weiteren Verwendung abgedeckt. Dadurch können keine Verunreinugungen und Staubpartikel hineingelangen.

In den zweiten Eimer wird das Eis und Pflanzenmaterial aufgeschichtet, beginnend mit einer Lage Eis, dann das Pflanzenmaterial, dann wieder Eis, usw. bis der Eimer etwa zur Hälfte gefüllt ist. Dabei werden am besten crushed Ice und kleine Eiswürfel gemischt, so erhält man das beste Endresultat.

Der gefüllte Eimer wird ebenfalls zudeckt und ein paar Minuten stehen gelassen, bis die Schichten zu einem grossen Block mit dem Pflanzenmaterial im Inneren zusammengefroren sind. Dann wird der Eimer mit kaltem Wasser gefüllt bis der Eisblock etwa 5cm mit Wasser bedeckt ist. Dann wird mit einem Schneebesen der Block solange sanft auf und abbewegt, bis das Eis bricht. Ist das Eis gebrochen wird der Inhalt für 5 Minuten vorsichtig gerührt und der Eimer zugedeckt weitere 5 Minuten stehen gelassen.

BubbleHash

Nun wird die Eiswasser-Pflanzen-Mischung in den Eimer mit den Extraktor-Beuteln geschüttet, die gelösten Harze werden dabei durch die verschiedenen Maschengrößen der Siebe von den Pflanzenmaterialen getrennt.

Dann wird der erste Beutel (220µm) aus dem Eimer genommen, in dem sich das Eis und das Pflanzenmatrial befinden. Dann werden auch der 190, 160 und 120 Mikrometer Beutel entfernt, in denen sehr gutes Bubblehash gesammelt hat, welches jedoch immer noch kleinere Verunreinigungen und Pflanzenmaterial enthält.

Der 73 µm Beutel enthält schließlich den Schatz, nachdem wir suchen – hochwertigstes Bubblehash der besten Qualität, das (fast) ausschließlich aus den Trichomenköpfen besteht. Im 45 Mikrometer Beutel befindet sich Haschisch der 2. Qualitätsstufe. Im letzten Beutel schließlich Dope der 3. Kategorie.

Da sich die besten Harzdrüsen bei diesem Durchgang gelöst haben, können das Eis und das Pflanzenmaterial in einem 2. Durchgang für 15-20 Minuten mit einem elektrischen Handrührgerät auf übliche weise geschlagen und anschliessend (nachdem das Harz der 1. Siebung entfernt wurde) ebenfalls gesiebt. Bei diesem 2. Durchgang kommt qualitativ minderwertigeres Haschisch heraus.

Full Melt Bubble Hash

Links reines Full Melt Bubble Hash von einer hellen Cannabis-Sorte (Diamond Cream/Anesia Seeds), rechts von einer Purple Sorte (Purple Domina/Anesia Seeds)

Trocknung des Bubblehash

Nach dem Sieben wird das Haschisch mit einem Teelöffel oder einer Plastikkarte (Scheckkarte) vom Extraktionbeutel abgekrazt. Die besten Ergebniss erhält man, wenn man das Harz auf ein Slickpad oder ähnliches zum Trocknen gibt und an einem dunklen, trocknen Ort bei 20-24° C über mehrere Tage (mindestens 4-5) trocknen lässt, bis sämtliches Wasser verdunstet ist. Ein Trocknen über Heizung oder ein Auspressen des vorhandenen Wassers mindert nach unserer Erfahrung die Qualität.

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