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Die 6 größten Marijuana-Mythen entlarvt

Die Wahrheit ist, dass es keinen vernünftigen Grund für das Verbot von Marijuana, wie wir es in den meisten Ländern noch miterleben müssen, gibt. Alle Nutzer von Cannabis sind extrem angenervt von der unglücklichen Rechtssituation, die nur Schaden bringt. Was mich neben der Prohibition am meisten nervt, ist die Tatsache, dass Menschen die Marijuana für sich nutzen noch häufig mit Vorurteilen konfrontiert werden oder abfällig behandelt werden aus Mangel an Informationen und Unfähigkeit zu kritischem Denken. Die Voruteile, mit denen Cannabis-Raucher zu kämpfen haben, beruhen auf Mythen, die wissenschaftlich nicht belegt werden konnten. Trotzdem haben sich diese Mythen festgesetzt, werden in bestimmten Teilen der Bevölkerung vehement vertreten und besonders von vielen Teilen der Politik hochgehalten.

1. Marijuana verursacht Hirnschäden

Cannabis verursacht keine Hirnschäden! Selbst Experten der US-Regierung haben mittlerweile zugegeben, dass das Rauchen von Marihuana keine Gehirnzellen abtötet. Dieser Mythos stammt von einer kleinen Anzahl von Tierversuchen, bei denen strukturelle Veränderungen der Nervenzellen festgestellt wurden. Allerdings hat man bei dieser wenig repräsentativen Untersuchung den Tieren so viel Marijuana-Rauch zugefügt, dass es bei ihnen zu einem Sauerstoffmangel gekommen ist und eine normale „Rauchsituation“ eben nicht reell nachgestellt wurde.

Diese Studie hat mittlerweile sämtliche Glaubwürdigkeit verloren. Dr. William Slikker vom Nationalen Toxikologischen Forschungszentrum und Charles Rebert und Gordon Pryor von SRI International konnten in ihren Studien zum selben Thema keine physischen Veränderungen der Nervenzellen von Affen feststellen, denen täglich hohe Einzeldosen Cannabis über ein komplettes Jahr verabreicht wurden.

Bei Studien auf Jamaica und in Costa Rica mit Personen, die einen starken Konsum von Marijuana hatten, konnten ebenfalls keine Anomalien im Gehirn der Probanden festgestellt werden.

2. Cannabis ist eine Einstiegsdroge

Einer der hartnäckigsten Mythen ist, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei. Dies ist nicht der Fall! Das beste Beispiel, was passiert, wenn einer Gesellschaft Marihuana zugänglich gemacht wird, sind die Niederlande. Seit in den 1970er Jahren der Besitz kleiner Mengen Cannabis entkriminalisiert und der Verkauf über Coffeeshops geduldet wurde, ging die Zahl derer, die abhängig von schweren Drogen sind deutlich zurück.

Im Jahr 1993 erstellte die Rand Corporation eine Studie, die den Drogenkonsum in Staaten, in den Cannabis entkriminalisiert war mit anderen Ländern verglich. Diese kam zum Ergebnis, dass die Zahl der drogeninduzierten Fälle in den Notaufnahmen der Krankenhäuser in denen Ländern, in denen Cannabis erlaubt war, deutlich geringer als in den Vergleichsstaaten war.

Ganz im Gegenteil müssen Cannabisraucher in Ländern, in denen es verboten ist, auf dem Schwarzmarkt aktiv werden und kommen dabei mit harten Drogen wie Kokain oder Heroin erst in Kontakt.

3. Cannabis ist gefährlicher als Tabakrauch

Tabak (Nikotin) gehört zu den am meisten süchtig machenden Substanzen, die dem Menschen bekannt sind. Zigaretten haben 599 Zusatzstoffe und es entstehen über 4.000 chemisch Verbindungen beim Rauchen. Es hat sich gezeigt, dass im Rauch von Marijuana weniger krebserregende Stoffe entahlten sind als im Tabakrauch. Viele Marijuana Nutzer setzen allerdings Vaporizer ein oder nehmen Cannabis oral zu sich z.B. als Tee oder in Keksen enthalten. Hierbei entstehen überhaupt keine gesundheitsschädlichen und krebserregenden Stoffe wie es bei der Verbrennung also beim Rauchen der Fall ist.

Weltweit haben Millionen von Cannabis Nutzern über Jahrzehnte hinweg bewiesen, dass der Mariuana-Konsum ohne schädliche Auswirkungen für den Einzelnen oder die Gesellschaft ist.

4. Cannabis schädigt das Gehirn

Marijuana-Rauchen hat einen vorübergehenden Effekt auf das Kurzzeitgedächtnis. Dies ist den meisten Kiffern bekannt, allerdings weiß man heute, dass keine bleibenden Hirnschäden entstehen und diese Effekte vollständig zurückgehen, wenn nicht mehr konsumiert wird bzw. die Wirkung nachläßt.

In den USA ergab eine Analyse von 15 Studien zum Marijuana-Gebrauch, die zwischen 3 Monaten und 13 Jahren gedauert hatten, dass regelmäßige User von Cannabis keine nennenswerten Beeinträchtigungen ihrer Gedächtnisleistung aufweisen im Vergleich zu Nicht-Rauchern. Der regelmäßge und dauerhafte Konsum von Alkohol und anderen Drogen hingegen kann zu gravierenden Beeinträchtigungen der Gedächtnisleistung führen.

Die moderne Wissenschaft unterstützt in keiner Weise mehr die Reefer-Madnees-Mentalität der Vergangenheit, wo Cannabis zum Teufelszeug erklärt wurde auf Basis von Desinformation und Lügen. Vielmehr ist es so, dass mittlerweile unzählige Studien und Untersuchungen sowie Betroffenenaussagen den medizinischen Nutzen und den hohen Wert der Heilpflanze Cannabis ganz klar belegen.

5. Wenn Cannabis legalisiert wird, steigt auch die Zahl der Konsumenten

Genau das Gegenteil ist der Fall. Studien in den Niederlanden und Portugal habe gezeigt, dass mit einer Freigabe/Entkriminalisierung von Cannabis die Zahl der Konsumenten sichtbar zurückging. Besonnders in Ländern mit einer ausgeprägten und verschärften Prohibition greifen mehr Leute zu Cannabis und auch anderen Drogen als es in liberaleren Ländern der Fall ist. Marijuana wird nicht von der Welt verschwinden, weil es verboten ist. Dies ist die letzten Jahrzehnte der Prohibition nicht geschehen und es wird sich auch in Zukunft nicht in Nichts auflösen mit einem Verbot, das zu keiner Zeit durchführbar war.

6. Cannabis wird weiterhin illegal bleiben

Cannabis wird in jedem Fall legal werden, weil Marijuana-Konsumenten solange dafür kämpfen werden bis sie Erfolg haben. Da es sich bei ihnen um keine Minderheit handelt, werden sie die Legalisierung von Cannabis für Kranke und Freizeitnutzer früher oder später erreichen. 😉

 

Die Mythen und Lügen der Verbotsanhänger sind längst entlarvt. Die Prohibition hat so große Schäden auf verschiedenen Ebenen hinterlassen und so viele Menschenleben gefordert, dass sie nicht mehr länger haltbar sein wird.

In den USA erleben wir gerade ein Cannabis-Boom mit einem neuen florierenden Wirschaftszweig, der alle Vorstellungen sprengt und mit Millioneneinnahmen für den Staat verbunden ist. Während man sich in den USA in Goldgräberstimmung wiegt und mit Sicherheit weitere U.S. Staaten legalisieren werden, wirkt der repressive Umgang in manchen europäischen Gefilden nur noch befremdlich und unglaubwürdig. Die, die einst die Prohibition vorangetrieben und weltweit durchgesetzt haben, sind selber nicht mehr bereit und in der Lage ihren eigenen Lügen von damals Glauben zu schenken. Es ist an der Zeit, dass ein Stück Natur wieder auf der ganzen Welt legal ist!!!

Keep on fightin,

Euer Juan

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