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Pflanzenhormone beim Cannabisanbau

Phytohormone-bei-Cannabis

Wie man Pflanzenhormone beim Cannabisanbau nutzt

Hormone, die im menschlichen Körper produziert werden, haben einen großen Einfluss auf unseren Stoffwechsel, unser Verhalten und die körperliche Verfassung. Hormone werden aber nicht nur von Menschen produziert sondern kommen auch in Pflanzen und Tieren vor.

Im Verlauf des Lebenszyklus der Cannabispflanze werden über Hormone verschiedene Bereiche wie Wachstum, Entwicklung und Reifung gesteuert. Diese pflanzeneigenen Hormone werden auch Phytohormone genannt. Phytohormone regulieren die Morphologie und den Metabolismus von Cannabispflanzen und auch die Reaktion der Pflanzen auf Umweltbedingungen wie Schädlinge, Wetter oder Stress.

Bestimmte äußere Bedingungen verursachen die Bildung und Ausschüttung von Phytohormonen um die Überlebenschancen und das Wachstum der Pflanzen zu steigern. Diese organischen Verbindungen sind bereits in sehr geringer Dosierung wirksam. Jede Reaktion der Pflanze ist ein Zusammenspiel aus 2 oder mehreren Phytohormonen. Pflanzenhormone treten natürlich in Pflanzen auf, werden aber auch synthetisiert. Sie werden oft als Wuchsregulatoren bezeichnet und müssen sehr exakt dosiert werden. Weiterhin muss der richtige Einsatzzeitpunk bzw. die jeweilige Wuchsphase berücksichtigt werden. Der Grower kann die positiven Effekte von Pflanzenhormonen nutzen um die Erträge und die Qualität der Ernte zu steigern.

Im Folgenden wollen wir euch die wichtigsten Phytohormone, ihre Wirkung auf Pflanzen und die Einsatzmöglichkeiten beim Grow vorstellen.

Kokoswasser-Cannabis

Kokoswasser ist eine reichhaltige Quelle für zahlreiche Phytohormone, besonders für Cytokinine.

Hormone sind eine Art natürliche chemische Botenstoffe und Signale, die von einem Organismus produziert werden, um die Funktionsweise des Organismus und der Zellen zu ermöglichen. Hormone werden in nur sehr kleinen Mengen und nur an bestimmten Stellen des Körpers hergestellt bevor sie zu dem Teil im Körper transportiert werden, wo sie notwendig sind. Bei Menschen und Tieren geschieht das über das sogenannte endokrine System (ein Netzwerk von Drüsen), welches Hormone produziert und speichert, und dann über das Kreislaufsystem an den entsprechenden Zielort transportiert. Pflanzen haben kein endokrines System. Alle Pflanzenzellen können Hormone herstellen, die dann über die eigenen Pflanzensäfte oder von Zelle zu Zelle transportiert oder lokal verwendet werden.

Die meisten Pflanzenhormone fördern und beeinflussen das Pflanzenwachstum in unterschiedlicher Weise. Entscheidend ist dabei vor allem die Wechselwirkung der unterschiedlichen Pflanzenhormone. Auch der Alterungsprozess der Pflanze ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenwirkens verschiedener Hormone wie Ethylen, Auxin-Cytokinin und Gibberellin.
Beim Übergang in die Blütezeit und im Verlauf dieser Phase spielen Pflanzenhormone eine wichtige Rolle. Wenn die Cannabispflanzen mit der Blüte beginnen verringert sich die Produktion von Auxin und die Produktion von Gibberrellin, das am Beginn der Blüte auch für die Streckung verantwortlich ist, steigert sich. Gleichzeitig wird die Produktion von Cytokinin erhöht, welches für die Bildung neuer Triebe und Blütenansätze zuständig ist.

Auxine

Auxine stellen eine Gruppe von Pflanzenhormonen dar, die das Wachstum und die Photoperiode regulieren. Auxine sind in vielen Rooting-Präparaten enthalten, weil sie bewirken, dass sich am Stamm Wurzeln bilden. Sie können auch eingesetzt werden um das gesamte Wurzelwachstum der Pflanze zu steigern.

Auxine spielen eine wichtige Rolle bei folgenden Prozessen:

  • Fruchtbildung
  • Zellteilung und Dehnung der Pflanzen, führt zu stärkeren Zweigen
  • Blattbildung, Abfallen von Blättern, wenn sie nicht mehr gebraucht werden
  • Wurzelbildung und -entwicklung
  • Wasseraufnahme
  • Apikale Dominanz: Das Wachstums von Seitentrieben wird zugunsten des Wachstums des Hauptriebs unterdrückt. (vertikales Wachstum)
  • Photoperiode: Reaktion der Pflanzen auf Veränderung der Lichtzeit
  • Gravitropismus: Wurzeln wachsen positiv gravitrop, also entsprechend der Schwerkraft; Sprossen und Sprossachsen wachsen negativ gravitrop also gegen die Schwerkraft.

Auxine zählen zur Hauptgruppe der Wuchshormone und wurden als erstes genauer untersucht. Sie bewirken z.B., dass sich ein Sämling zum Licht bewegt. Indol-3-Essigsäure (IAA) ist das potenteste natürlich vorkommende Auxin. Es wird überwiegend in jungen Blättern, Trieben und in sich entwickelnden Blüten gebildet. Allerdings ist dieses Auxin instabil und wird daher nicht als Regulator beim kommerziellen -Anbau eingesetzt. IAA kommt in hoher Konzentration in Seetang, in Trieben von Weiden und in Kokoswasser vor. Die synthetische Version dieses Phytohormons ist Idol-3-Buttersäure, welches auch in Clonex enthalten ist. Auxine werden von den Pflanzen wie alle Phytohormone in nur sehr geringen Mengen hergestellt. In hochkonzentrierter und synthetischer Form wirken sie stark wachstumshemmend und werden sogar zur Unkrautbekämpfung eingesetzt.

Auxine helfen Grower die Wurzelbildung zu steigern und dienen als allgemeiner Wuchsstimulator während der Wuchsphase. Ein Sud aus gekeimten Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen sind eine Quelle für Auxine. Neben der Versorgung mit Auxinen durch externe Quellen, kann der Auxingehalt der Pflanzen auch in den Pflanzen selbst auf physikalischem Weg beeinflusst werden z.B. mit Hilfe von Low-Stress-Training. Damit werden die Pflanzen in eine gewünschte Form gebracht.

Sprossen-Kichererbsen

Aus Kichererbsen-Sprossen kannst du einen rechaltigen Düngezusatz herstellen, der einen hohen Anteil an Auxinen hat.

Triacontanol

Dieser Pflanzenwachstumsstimulator kommt in einer Vielzahl natürlicher Quellen wie Luzerne, Zuckerrohr und Bienenwachs vor. Triacontanol ist ein „Fettalkohol“ und wird manchmal als Melissyl- oder Myrcicylalkohol bezeichnet. Es ist ungiftig und umweltfreundlich. Forschungen haben gezeigt, dass Triacontanol ein starker Wachstumsstimulator ist, der grundlegende Stoffwechselprozesse wie Photosynthese, Enzymaktivität, Aufnahme von CO2 und vieles mehr reguliert. In der richtigen Dosierung steigert Triacontanol die Menge an Chlorophyll in den Blättern signifikant und verbessert die Photosyntheserate. In ähnlicher Weise wird das Zellwachstum der Wurzeln gesteigert, wodurch eine widerstandsfähige Wurzelzone geschaffen wird, die eine erhöhte Nährstoffaufnahme ermöglicht. Aufgrund seiner stark regulierenden Eigenschaften steigert das Phytohormon die Erträge erheblich. Triacontanol kommt besonders bei Luzerne-Pflanzen und Alfalfa in hoher Konzentration vor. Ein Tee aus getrockneter Luzerne fördert Keimlinge und Pflanzen, sollte aber nicht zu häufig und nicht zu konzentriert als Blattdünger angewendet werden.

Triacontanol hat viele wichtige Funktionen:

  • Ertragssteigerung, Gewichtszunahme
  • Steigerung des Wachstums
  • Steigerung der Enzymaktivität
  • verbesserte Chlorophyllproduktion und CO2-Assimilation
  • Verbesserung der Keimfähigkeit und der Keimquote bei Saatgut
  • verstärkte Knospen- und Blütenbildung
  • kräftigeres Wurzelwachstum
  • Erhöhung der Blattzahl bei gleichzeitiger Vergrößerung der Blattoberflächen
  • stärkere Verzweigung
  • Verhinderung von frühzeitigem Blatt-, Knospen- und Fuchtfall,
  • frühere Reife zur Blüte
  • Verbesserung der Widerstandsfähigkeit
  • gesteigerte Nährstoffaufnahme
  • verbesserter Wasserhaushalt
  • Förderung der Proteinsynthese

Der Blütebooster Massive von Green Planet enthält Triacontanol

Cytokinine

Cytokinine fördern die Zellteilung in den Wurzelspitzen und Trieben. Sie beeinflussen weiterhin den Alterungsprozess der Blätter. Diese Phytohorme kommen vor allem in Kokosnussmilch vor. Sie treiben den Metabolismus an, in dem sie den Transport von Zucker erhöhen und die Blüteentwicklung an Seitenzweigen steigern.

Die Konzentrationn an Cytokinine ist am höchsten in jungen Blättern, Trieben und Samen. Wird das Hormon dem Pflanzmedium zugefügt oder werden die Blätter damit besprüht, kannst du damit erreichen, das Nährstoffe besser aufgenommen werden und die Blütebildung beschleunigt wird. Die Reifung der Blüten dauert allerdings genauso lange wie bei unbehandelten Pflanzen.

Mais-Pflanzenhormone

Mais ist die perfekte Quelle für Cytokinine: ein Tee aus Maissprossen stimuliert die Pflanzen während der Wuchs- und der Blütephase.

Die Aufgaben von Cytokininen:

  • Förderung der Zellteilung
  • Blattbildung und Vergrößerung der Blätter
  • Reduktion der apikalen Dominanz
  • Verzögerung des Alterungsprozesses: behandelte Blätter bleiben länger grün
  • Steigerung der Erträge
  • Größere Blüten

Wenn du Cytokinene zusammen mit anderen Phytohormonen anwendest, solltest du behutsam vorgehen. Auxine und Cytokinine können gegensätzlich zueinander wirken. Ein hoher Anteil an Auxinen im Verhältnis zu den Cytokininen fördert die Wurzelentwicklung. Ein geringer Anteil fördert die Triebbildung. Mit zunehmender Höhe der Pflanze verringert sich die Wirkung des Hormons. Mais, Kokoswasser und Seetang gelten als ausgezeichnete Quellen für Cytokinine. Stelle einen (Keimlings-) Sud her um deine Pflanzen zu boosten, stärkere Zweige zu fördern und größere Blüten zu erreichen.

Zeatin ist ein Cytokinen und Wuchshormon, das genutzt wird um das seitliche Pflanzenwachstum und die Anzahl der Blüteansätze zu erhöhen. Seegras und Alg-A-Mic enthalten einen hohen Anteil an Zeatin.

Giberellin

  • Giberellin hat innerhalb der Pflanze viele wichtige Funktionen:
  • stimuliert die Zelldehnung
  • stimuliert die Keimung
  • fördert und steigert die Blüteentwicklung
  • erhöht Trichomebildung
  • verzögert den Alterungsprozess bei Blättern
  • Wurzelentwicklung
  • Reaktion auf Umweltstress

Giberelline sind natürliche Wuchshormone, die zusammen mit Auxinen wirken um den Samen aus seinem Ruheschlaf zu wecken. Sie steigern außerdem die Keimung der Samen, erhöhen den Stammdurchmesser sowie den Faseranteil und stimulieren die Zellteilung. Bislang konnten mehr als 75 pflanzenbasierte Giberelline gefunden werden. Giberrelinsäure ist das häufigste.

Giberelline sind der Schlüssel für die Initiierung der Blüte. Sie fördern die Bildung von Knospen und Trichomen und stimlulieren den Wuchs der Zweige sowie die Wurzelbildung. Sie helfen Pflanzen zudem mit Umweltfaktoren zurecht zu kommen und kommen vor allem in jungen Blättern, in den Blüten und im Wurzelsystem vor.

Sobald die Cannabissamen mit Wasser in Berührung kommen, bildet sich Gibberellin im Embryo, wodurch der Pflanzenmetabolismus aktiviert und die Keimung initiiert wird. Vor allem Algen und Seetang enthalten viel Gibberellin. Zwergwuchs ist oft ein typisches Symptom für einen Gibberellin- Mangel. Ein Überschuss dagegen führt zu langen und schwachen Ästen.

seaweed-Cannabis

Gibberrelin wird vielfach in der kommerziellen Landwirtschaft eingesetzt um z.B. die Lebensdauer von Blüten zu erhöhen oder die Fruchtgröße zu steigern. Dabei ist die richtig Dosierung von großer Bedeutung: der Abstand zwischen einer Blüte auslösenden Dosierung und einer Blüte unterdrückenden Dosierung ist nur gering.

Gibberellinsäure kommt bei Growern zum Einsatz, wenn schon ältere Cannabissamen gekeimt werden sollen. Es wird teilweise genutzt für die Herstellung feminisierter Samen, obwohl diese Methode weitgehend veraltert ist. Eine gute Quelle für Gibberelline sind ebenfalls Seetang und Algenprodukte, die die Pflanzen mit vielen wichtigen Makro- und Mikronährstoffen versorgen und ein großartiges Pflanzenwachstum bewirken. Bei falscher Dosierung kann Giberellin zu sehr schlanken und schlaksigen Pflanzen führen.

Abscisinsäure

Abscisinsäure spielt eine große Rolle bei der Reaktion von Pflanzen auf Umweltstress wie Kälte oder Trockenheit.

Abscisinsäure führt folgende Funktionen aus:

  • fördert die Samenruhe
  • hemmt das Wachstum des Keimlings
  • stimuliert das Schließen der Stomata und stoppt die Transpiration
  • beteiligt an der Blattalterung
  • fördert das Bewurzeln
  • hemmt die Fruchtreife
  • während alle anderen Pflanzenhormone das Wachstum in bestimmter Weise fördern, hemmt Abscisinsäure das Wachstum. Es wirkt den Effekten der anderen Phytohormone entgegen und
  • verhindert, dass Samen unter ungünstigen Umweltbedinungen keimen, z.B. bei Kälte. Es verhindert, dass Pflanzen bei Trockenheit neue Blätter bilden.

Wenn der Winter kommt, bilden die Pflanzen in ihren Blüten Abscisinsäure. Das Wachstum wird dadurch gestoppt.

Pflanzenhormone-Cannabis-Trockenheit

Abscisinsäure ist von großer Bedeutung für die Reaktion der Pflanze auf Trockenheit.

Ethylen

Ethylen ist ein natürlich vorkommendes Hormon, welches die Reifung und die Alterung der Blüten und Früchte aktiviert. Ethylen entsteht auf natürliche Weise durch den Abbau von Methylen und kommt in allen Teilen der Pflanze vor, besonders in reifen Früchten und älteren Zellen. Es wirkt den Effekten von Auxin entgegen und aktiviert den Alterungsprozess in Pflanzen. Ethylen ist wichtig für die Unterbrechung der Samenruhe und fördert zugleich die Keimung.

Die Funktionen von Ethylen:

  • hilft bei der Keimung von Samen
  • reguliert Stressreaktionen
  • erhöht die Länge der Blattstiele und die Internodienabstände
  • stimuliert und reguliert Fruchtreife
  • Unterbricht die Samenruhe

Hohe Konzentrationen an Ethylen treten vor allem bei Stress auf. In sehr windigen Regionen oder, wenn Indoor der Ventilator zu stark ist, beginnen die Pflanzen verstärkt Ethylen zu bilden. Dies steigert den Durchmesser der Pflanzenstiele und hilft der Pflanze somit, sich gegen den Wind zu schützen.

Weibliche Cannabisblüten brauchen wesentlich mehr Ethylen für ihre Entwicklung als männliche. Jungpflanzen sollten nicht zusätzlich mit Ethylen versorgt werden, weil das Zwergenwuchs und geringes Blütewachstum zur Folge haben kann. Gestresste und blühende Pflanzen setzen Ethylen frei, welches durch Ventilatoren und Lüfter entfernt werden muss. Ansonsten kann es zu einer verfrühten Reifung der Blüten kommen, welche einher geht mit kleinen Mini-Buds.

Phytohormone-bei-Cannabis

Bei schlecht belüfteten Growräumen tritt eine erhöhte Konzentration an Ethylen auf, die ebenfalls zu kleinen Blüten und vermehrt gelben Blättern führen kann. Die Behandlung von Samen mit Ethylen vor dem Aussähen zeigt positive Ergebnisse in Bezug auf Wachstum, Blütebildung, Ertrag, Wurzelbildung und Reifung von Cannabis.
Zusatzprodukte, die Ethylen enthalten, sind meist flüssig und zum Sprühen. Das Phytohormon darf nicht bei heißem Wetter (wenn das Licht an ist) oder in zu hoher Dosierung angewendet werden. In dem Fall kann es toxisch auf die Pflanzen wirken.

Brassinolide

Brassinolide regulieren die Entwicklung und das Wachstum der Pflanzen. Sie fördern die Verlängerung von Zweigen und stimulieren das Wurzelwachstum und die Zellteilung. Das Phytohormon ist außerdem an der Stressreaktion, der Widerstandskraft gegen Kälte, der Pollenentwicklung und der Alterung beteiligt. Dieses Pflanzenhormone wurde 1979 als erstes isoliert. Seitdem wurden noch viele weitere Brassinolide entdeckt. Pflanzen mit Zwergenwuchs und Mutationen weisen häufig einen Brassinolidmangel auf.

Funktionen von Brassinoliden:

  • wirken zusammen mit Auxinen für die Zellausdehnung
  • stimuliert das Wurzelwachstum
  • stärkt die Pflanzen bei Kälte und Trockenheit
  • stimulieren die Zellteilung
  • fördert die Keimung

Salicylsäure

Salicylsäure ist ein natürlicher Vorläufer des Schmerzmittels Asprin. Es kommt in der Natur in hohen Konzentrationen in jungen Weidentrieben vor.

Die Funktion von Salicylsäure:

  • Induziert eine natürliche Abwehr gegen Schädlinge und andere Pathogene.
  • Mildert Stress durch Hitze und Überwässerung
  • Beeinflußt die Keimung der Samen
  • Beteiligt an der Photosynthese, der Blütebildung und der Reifung
  • Fördert Wurzelbildung

Ein selbstgemachtes „Weidenwasser“ fördert die Wurzelbildung und die allgemeine Gesundheit der Cannabispflanzen. Stelle eine Infusion aus jungen, frischen und zerkleinerten Weidentrieben her. Die zerkleinerte Weidentriebe in kochendes Wasser geben und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag kannst du den „Weidentee“ zur Blattdüngung oder für die Bewässerung benutzen. Weidenwasser ist außerdem eine ausgezeichnete und natürliche Möglichkeit um Stecklinge zu bewurzeln.

Weidenwasser-Stecklinge-Cannabis

Weidenwasser aus jungen Weidentrieben ist reich an Salicylsäure und perfekt geeignet als natürliches Bewurzelungsmittel.

Im Bereich Phytohorme, ihre Wirkung und Einsatzmöglichkeiten ist noch einiges an Froschung notwendig. Wir wissen, dass Pflanzenregulatoren sowohl Vor- als auch Nachteile bieten können. Pflanzliche Wachstumsregulatoren, die aus natürlichen Rohstoffen gewonnen werden, zeigen positive, stark regulierende und kaum negative Effekte. Der Einsatz von synthetisches Wachstumsregulatoren, manipuliert Erträge und die Entwicklung der Pflanzen, kann jedoch mit Qualitätseinbußen und möglichen Gesundheitsrisiken verbunden sein.

Wir empfehlen daher: Vermeide den Einsatz von synthetischen Pflanzenhormonen, weil sie einen schädlichen Einfluss auf die menschliche Gesundheit und auch auf die Umwelt haben können.