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Sativas und ihr medizinischer Nutzen

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Es gibt zwei Hauptarten des Cannabis, Cannabis Indica und Cannabis Sativa. Sativas haben ihren Ursprung in Gegenden nahe des Äquators, wie Mexiko, Kolumbien, Thailand und Süd-Ost-Asien. Sativas bevorzugen warmes Wetter und sie sind an ihren grossen, filigranen, hellgrünen Blättern sehr gut zu erkennen. Sie können riesig, teilweise bis zu 5m hoch, werden und haben eine sehr lange Blütephase zwischen 10 und 16 Wochen, in der sie sich nochmals enorm strecken. Das extreme Wachstum ist auf ihre Herkunft zurückzuführen. Dort ändert sich die Länge der Tage während des Jahres nur kaum. Sativas haben daher gelernt, mit kurzen, sich kaum änderenden Photoperioden zurechtzukommen. Dies hat zur Folge, dass sich Sativas während ihres kompletten Lebenszyklus strecken. Durch die enorme Grösse und die längere Blütezeit produzieren Sativas in der Regel grössere Ernten als Indicas. Ihre Blüten sind in der Regel länger, schlanker und weicher. Sie haben gegenüber Indicas eine offenere und lockerere Struktur, was sie weniger anfällig für Botrytis (Budfäule) macht. Die meisten reinen Sativas können wegen ihres Wuchses und ihrer sehr langen Blütezeit am Besten im Gewächshaus angebaut werden. Für den Growroom sollte man sativadominante Hybriden verwenden, diese haben durch das Einkreuzen von Indica Genen einen gedrungeneren Wuchs und eine kürzere Blütezeit. Sehr gut für den Indoor Grow eignen sich z.B. Acapulco Gold von Barney’s Farm, Amnesia Bilbo von Genehtik oder Jack Herer von Sensi Seeds.

Das Aroma der Sativas

Sativas sind dafür bekannt, einen sehr starken und intensiven Geruch zu verströmen, der je nach Sorte zwischen süß und fruchtig, erdig oder benzinartig variieren kann. Der Grund hierfür sind die verschiedenen Terpene, die in unterschiedlicher Konzentration vorkommen. Mit etwas Erfahrung kann man die unterschiedlichen Sativa Strains anhand des Geruchs leicht unterscheiden.

Wirkung und medizinischer Einsatz von Sativas

Sativas haben einen mittleren bis hohen THC-Gehalt ( 12-18%) und nur sehr wenig CBD. Sativas produzieren daher ein belebendes, zerbrales High, welches sehr anregend und stimmulierend ist und dem das indicatypische „Stoned“ fehlt. Nach dem Konsum können die bekannten Lachanfälle, tiefgründige Gespräche über den Sinn des Lebens entstehen oder auch die Freude an einfachen Dingen des Lebens, wie einen Spaziergang im Park. Sativa Strains machen kreativ, sie sind deshalb beliebte Sorten unter Künstlern und Musikern. Sie können auch die Intensität und die Wahrnehmung von optischen Reizen und Geräuschen verstärken und lassen einen Musik oder Filme intensiver und unmittelbarer erleben.

Viele Patienten mit Depressionen oder Antriebsstörungen nutzen die langanhaltende, aktivierende und stimmungsaufhellende Wirkung zu Beginn oder während des Tages. Sativas werden auch gegen Konzentrationsschwäche oder bei ADHS eingesetzt, da die Wirkung zu einer besseren Fokusierung auf die zu erledigenden Dinge führen kann. Sativas sind besonders bei der Behandlung von Übelkeit und Brechreiz hilfreich und werden auch häufig unterstützend bei der Chemotherapie oder Aids-Medikation verwendet.

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