Cannabis-Pflanzen beschneiden

Damit die Pflanze buschiger wird und mehr in die Breite geht, kann sie beschnitten werden. Wenn der Hauptrieb beschnitten wird, bekommt die Pflanze nicht nur einen Headbud sondern mehrer kleinere. Der Ertrag beläuft sich bei gleichen Bedingungen in etwa auf das Gleiche, wobei das Beschneiden oft für die Scroggin-Methode benutzt wird und hier eine optimale Beleuchtung aller Blütenteil gegeben ist. So gesehen kann eben eine bessere Ausleuchtung und damit ein ideales Ergebis hinsichtlich des Ertrags erreicht werden. Mehr zum Scroggen hier. Man kann aber nicht sagen, dass eine Beschneidung automatisch einen höheren Ertrag mit sich bringt.

Die Spitze sollte nie in der Blütephase beschnitten werden, auch ansonsten ist davon abzuraten, die Pflanzen während der Blüte zu beschneiden. Sie wird dadurch zu sehr gestresst. Dies sollte wenn, dann in der Wachstumsphase passieren.

Nach ca. 5 Wochen besitzt die Pflanze 6-7 Blattpaare. Die obersten zwei werden dicht über dem Blattansatz des vierten oder fünften Blattpaares abgeschnitten und können als Steckling verwendet werden. Weitere Beschneidungen können vorgenommen werden, falls die Pflanze z.B. zu schnell wächst oder sie noch buschiger werden soll. Wichtig ist, daß immer genug Blätter stehen bleiben.

Die bekannteste Methode des Beschneidens ist das Wegschneiden des kompletten Spitzchens einer kleinen Pflanze. Bei einer anderen Methode schneidet man anstatt der kompletten Spitze nur 80 Prozent der obersten Spitze von der Pflanze und läßt 20% des Restes an der Pflanze stehen. Daraufhin entwickeln sich nach etwa 5 bis 8 Tagen 4 bis 8 neue Haupttriebe an der Schnittstelle.

Wichtig:
Jede Art des Beschneidens sollte schon frühzeitig und zu Beginn der Wachstumsphase vorgenommen werden. Außerdem sollte man sich überlegen, was man damit bezwecken will: Scroggen, Platzmangel usw.

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