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Mit CO2 und O2 die Erträge steigern

Co2 o2 Cannabisanbau, mit Co2 die Erträge steigern

Viele Marijuana-Gärtner verbringen viel Zeit damit, ihren Pflänzchen die richtigen Bestandteile, Umweltfaktoren und Spezial-Zusätze zu geben, die sie benötigen. Beim Outdoor-Grow gibt es vieles „for free“ z.B. natürliches Sonnenlicht, Sauerstoff und Kohlendioxid (Co2). Für ausreichend Beleuchtung wird beim Indoor-Anbau meistens mit einer Natriumdampflampe gesorgt. Dies ist noch relativ einfach, was allerdings häufig nicht ausreichend berücksichtigt wird sind lebensnotwendige Bestandteile wie Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (Co2). Beides brauchen Pflanzen um sich kräftig, schnell und gesund zu entwickeln.

Daher ist es wichtig im Growroom für eine direkte Frischluftzufuhr von außen zu sorgen, so dass ausreichend CO2 und Sauerstoff zu Verfügung stehen. Vor allem, wenn die Lampe(n) läuf. Eine Erhöhung des CO2-Levels im Growroom zur richtigen Zeit führt zu einer Wachstumssteigerung, erhöten Erträgen und besseren Pflanzengesundheit. Pflanzen leben in zwei Welten gleichzeitig: Der grüne Teil der Pflanze wandelt CO2 zusammen mit Licht zu Energie um, die die Pflanze zum Wachstm benötigt (Photsynthese). Der untere Teil der Pflanze, also die Wurzeln, nehmen Wasser und Nährstoffe auf.

Einfach gesagt benötigt der grüne Teil der Pflanze CO2 (Kohlendioxid) während der Wurzelbereich O2 (Sauerstoff) braucht. Ähnlich wie sich die Erhöhung des CO2-Gehalts im Growroom positiv auswirkt und das Wachstum verbessert, führt der erhöhte Sauerstoffgehalt im Wurzelbereich zu gesunden Pflanzen, zu höheren Erträgen und verstärkter Stoffwechseltätigkeit.

Es hat sich gezeigt, dass das Hinzufügen von CO2 in ein gesundes Grow-Set-Up die Erträge um 10-20% steigert und sowohl die Wachstums- als auch die Blütezeit verkürzt. Weiterhin bewirkt ein höherer CO2-Gehalt, dass Schädlinge weniger auftreten und sich nur schwer ausbreiten können. Der gewöhnliche atmosphärische CO2-Level liegt bei ca. 500 ppm (Parts per Million). Wenn dieser Wert auf 800-1800 ppm gesteigert wird, wird sich eine deutliche Verbesserung bei Qulität und Ertrag ergeben.

Wie kann der CO2-Gehalt (Kohldioxid) im Growroom gesteigert werden?

Wie oben beschrieben ist die ständige und direkte Frischluftzufuhr grundlegend wichtig. Außerdem gibt es Möglichkeiten um den CO2-Gehalt noch weiter zu steigern. Mit dem speziellen CO2-Boost z.B. kann Co2 im Growroom erzeugt und den Pflanzen zur Verfügung gestellt werden. Sie werden beginnen prächtig, kräftig und schnell zu wachsen. Die Co2-Tabletten fügen dem Gießwasser und damit den Pflanzen zusätzlich CO2 hinzu und eignen sich auch hervorragend für hydroponische Systeme, wobei sie in den Nährstofftank gegeben werden.

CO2 BoostNO MERCY CO2

 

Darüberhinaus besteht noch die Möglichkeit mit Hilfe von Kohlendioxidflaschen und entsprechenden Amaturen Co2 in den Grow-Room zu bringen. Die Anlagen dafür sind aber so hoch im Preis, dass sie sich vermutlich nur für größere (gewerbliche) Anbauflächen lohnen. Dort finden diese auch Anwendung und steigern dementsprechend die Erträge.

Höhere Erträge durch mehr Sauerstoff (O2) im Wurzelbereich

Die Wurzel bekommen vor allem während und durch das Gießen Sauerstoff. Ganz besonders viel Sauerstoff erhalten Wurzeln in hydroponischen Systemen, wobei ein ständiger oder regelmäßiger Nährstoffstrom durch das Wurzelsystem fließt. Bei der Hydroponik sollte ein Sprudler im Nährstofftank  eingesetzt werden, der u.a. den Sauerstoffgehalt der Nährlösung erhöht.

Marijuana SauerstoffBeim Anbau auf Erde kann man die Sauerstoffzufuhr an den Wurzeln verbessern, indem man für ausreichend Belüftung dieser Zone sorgt. Daher empfiehlt es sich, unten in den Topf eine Drainageschicht aus Blähton zu füllen (ca. 7-10 cm) und die Erde mit ausreichend Perliten anzureichern, so dass genügend Sauerstoffeinschlüsse vorhanden sind. Ausserdem ist es wichtig, dass die Pflanzgefäße genügend Löcher zum Abfliessen des überschüssigen Wassers haben. Wenn die Pflanzen das Wasser in ihrem Topf schneller aufnehmen und abtransportieren können, besteht auch die Möglichkeit häufiger zu gießen, sprich häufiger Sauerstoff zuzuführen. Daher macht es keinen Sinn zu große Pflanzgefäße zu verwende. Es sollte mindestens so sein, dass eine Pflanze innerhalb von 24 Stunden schafft, das Gießwasser zum Großteil aus dem Topf abzutransportieren und aufzunehmen, so dass sie neu gegossen werden kann. Das heißt, wenn du deine Pflanze gießt und die Erde ist nach 3 Tagen immernoch total nass, bedeutet das zum einen, dass du zu viel Wasser verwendet hast und zum anderen, dass dein Pflanzgefäß wohl zu groß ist.

Wenn es nämlich im Wurzelbereich zu Staunässe kommt, hat der Sauerstoff sozusagen keinen Platz mehr, die Wurzeln beginnen zu vergammeln und die Pflanze bekommt extrem miese Laune. Aus diesem Grund funktionieren Deep-Water-Systeme, bei denen die Wurzeln ständig im Wasser hängen, nur dann, wenn mit Hilfe eines Sprudlers der Nährlösung ständig Sauerstoff zugeführt wird. Ansosnten würden die Wurzeln verrotten und die Pflanzen innerhalb kurzer Zeit sterben.

Kühleres Wasser kann mehr Sauerstoff halten als warmes Wasser. Daher liegt die ideale Temperatur von Gießwasser und in hydroponischen Systemen bei 22° C.

Für den Grow-Bereich gibt es außerdem spezielle Pflanzegefäße, die aufgrund ihrer Luftdurchlässigkeit für eine verbesserte sowie erhöhte Sauerstoffzufuhr in der Wurzelzone sorgen und damit höhere Erträge bringen, z.B. der Airpot:

Air Pot

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