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Mikroorganismen im Boden: wichtige Helfer

Mikroorganismen waren schon lange auf der Erde bevor es Pflanzen und Menschen gab. Sie spielen im Ökosystem des Bodens eine bedeutende Rolle. Mikroorganismen umfasst eine Vielzahl von Kleinstlebewesen, zu denen Nematoden, Einzeller, Pilze und Bakterien gehören. Sie sind nur winzig und mit bloßem Auge nicht zu erkennen. In einem Gramm Erde sind rund eine Milliarde Mikroorganismen vorhanden.
Bodenbakterien sind zusammen mit Pilzen für das Wiederverwerten von Stoffen verantwortlich.

BodenkulturVor allem Pilze spielen im Boden eine wichtige Rolle. In einem Gramm guter Cannabis-Erde können rund eine Millionen Pilze enthalten sein. Zu den wichtigsten Bodenpilze gehören die Pilze der Mykorrhiza Familie. Trotz ihrer großen Bedeutung: über 90% aller Pflanzen leben in einer Symbiose mit ihnen, ist noch wenig über die Mykorrhiza bekannt.
Die Mykorrhizapilze liefern der Pflanze Nährsalze und Wasser und verfügen über ein im Vergleich zur Cannabis-Pflanze erheblich größeres Vermögen, Nährstoffe und Wasser aus dem Boden zu lösen. Häufig wird die Wasser-, Stickstoff- und Phosphatversorgung der Pflanzen mit Mykorrhizapilz  verbessert. Mykorrhizapilze bieten einen gewissen Schutz vor Wurzelkrankheiten und erhöhen allgemein die Resistenz der Pflanze gegen Trockenheit, was vor allem an schwierigen Grow-Plätzen von Vorteil sein kann.
Zu den wichtigsten Aufgaben der Mikroorganismen im Boden gehört die Umwandlung von organischen Material. Bakterien und Pilze zerlegen Pflanzenreste in Bestandteile, die von der Hanfpflanze aufgenommen werden können. Dazu produzieren sie Enzyme, mit denen sie die chemischen Vorgänge steuern. Bedrohlich wird es für die Mikroorganismen nur bei einigen chemisch-synthetischen Stoffen wie polymeren Kunststoffen oder speziellen polychlorierten Kohlenwasserstoffen, da diese von ihnen nicht aufgespaltet werden können und beim Einsatz von chemischen Dünger. Deshalb sollten derartige Kunststoffe nicht eingesetzt werden.
Insbesondere für Pflanzen, die in einer künstlichen und stressigen Umgebung wachsen, kann eine intakte Mikrobiologie extrem wichtig sein. Ohne die entsprechende Mikroorganismen können Nährstoffe aus Düngergaben nur schlecht aufgenommen und verwertet werden. Außerdem können sich Organismen (z.B. Pilze wie Fusarium) breit machen, die der Pflanze schaden und nicht nützen.

Mikroorganismen, die man der Erde oder dem Gießwasser zugeben kann, gibt es im Fachhandel. Am besten nach den Herstellerangaben verarbeiten. Nachdem Mikroorganismen zugefügt wurden, sollen keine chemischen Dünger mehr verwendet werden, da diese die Mikroorganismen erheblich reduzieren und sogar ausrotten. Präparate mit Mikroorganismen sind für den biologischen Anbau, d.h.dann wenn Bio-Dünger verwendet wird, gedacht und geeignet. Nur so kann ein optimal symbiotisches Zusammenspiel zwischen den mikrobiologischen Kulturen im Boden und der Pflanze entstehen und erhalten bleiben.
In Hydrosystemen müssen Micororganismen ständig zugeführt werden in spezieller flüssiger Form, da sie sich hierbei nicht wie in Erde ansiedeln und vermehren können, bzw. der Biofilter muss „infiziert“ werden.

Hier haben wir 2 Produkte für euch, die absolut zu empfehlen sind, wenn es um die Verbesserung der Bodenkultur und den Kampf gegen schädliche Pilze geht:

 

Sub Culture, GHESub Culture von GHE fügt der Erde wichtige Mikroorganismen zu und ist hervorragend geeignet für hydroponische Systeme. Bei hydroponische Systemen kommt es zur Anwendung, in dem die GHE-Sternchen im Biofilter damit infiziert werden und sich so vermehren und wirken können.

 

 

 

 

Micromix Soil

Bioshark Micromix (für Erde)

  • Die von günstigen Bakterien erzeugten Enzyme zersetzen die angesammelten Nährstoffsalze.
  • Gesunde Populationen von günstigen Mikroorganismen schützen die Wurzelsysteme vor schädlichen Mikroorganismen.

 

 

 

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