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Growing Haze – 10 Tipps für den Anbau

Haze-Sorten sind seit Jahren beliebt und räumen bei den Cannabis Cups regelmäßig Trophäen ab. Viele Growanfänger trauen sich an diesen Sativa-Strain nicht heran, gibt es doch einige Dinge zu beachten, um ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen. Ich habe hier mal kurz 10 wichtige Tipps für den richtigen Anbau von Haze zusammengefasst. Ein paar Dinge gibt es zu beachten, dann beglücken einen die Haze-Damen mit riesen Erträgen und ihrem unnachahmlichen High.

purplehazeSuper Silver Haze (Mr. Nice) regular-2Energy Haze (Bulldog Seeds) feminisiert

10 Tipps für den Anbau von Haze:

1. Nur wenig düngen
Sativas brauchen in der Regel länger als Indicas, kommen allerdings mit weniger Nährstoffen aus und reagieren schnell auf Überdüngung. Gib deinen Haze-Ladies daher weniger Dünger als im Düngeschema angegeben und erhöhe die Düngergabe nur wenn sie Mangelerscheinungen zeigen.

2. Halte sie kurz und stockig
Sativas wachsen extrem hoch und strecken sich enorm. Versuch deine Haze kurz und buschig zu bekommen. Du kannst sie hierzu in der Wuchsphase beschneiden oder LST (low-stress-training) aussetzen. Wichtig ist, dass sie viele dicke Seitentriebe bekommt und weniger in die Höhe schiesst.

3. Bring deine Lampe so nahe wie möglich an die Pflanzenspitzen
Sativas wachsen von Natur aus lang und schlacksig. Eine gute Möglichkeit dies einzudämmen ist es, die Lampen so nahe wie Möglich an die Kronen zu bringen. Setzte deshalb während der Wuchsphase keine Wärme produzierenden Leuchtmittel wie Natriumdampflampen ein. LEDs, Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen geben viel weniger Wärme ab und können dadurch näher an die Pflanzen platziert werden. Dies verhindert ein zu starkes Stretchen der Haze.

4. Binde die Spitzen herunter
Benutze ein ScroG-Netz (Screen of Green), um die Pflanzenspitzen dazu zu bringen, sich horizontal auszubreiten. Dadurch erhältst du ein gleichmäßiges Pflanzendach und die Blüten können allen vorhanden Platz einnehmen, ohne dass weiter unten liegende Triebe kein oder nur wenig Licht bekommen.

5. Gib den Wurzeln Platz
Größere Pflanztöpfe führen zu größeren, buschigeren Pflanzen mit mehr Ertrag. Haze-Sorten haben ein enormes Wurzelwchstum. Gib ihnen genügend Pflatz, sie werden es dir bei der Ernte danken.

6. Gib ihnen Zeit
Manche Haze-Sorten haben eine Blütezeit von bis zu 20 Wochen. Gib ihnen die Zeit die sie brauchen. Wenn du nach kurzer Zeit schon ernten willst, ist eine Haze nicht die richtige Sorte für dich.

7. Schick sie schon früh in die Blüte
Haze-Pflanzen strecken sich während der ersten Wochen der Blütephase nochmals enorm. Du solltest sie deshalb schon früh in die Blüte schicken, sie wachsen trotzdem zu großen Pflanzen. Der ideale Zeitpunkt ist, wenn die Pflanzen etwa 30cm hoch sind.

8. Stütze schwere Äste und Buds
Viele Haze-Sorten bekommen so dicke und schwere Buds, dass sie diese selbst nicht mehr richtig tragen können. Hilf ihnen dabei, indem du schwere Ästeund Blüten stützt, bzw. nach oben bindest.

9. Spüle die Haze gegen Ende der Blüte gut durch
Während der langen Vegetationszeit der Haze reichern sich Salze und Mineralien im Growsubstrat und in den Pflanzenzellen an. Spüle deine Pflanzen die letzten 2 Wochen vor der Ernte mit reinem Wasser, so dass alle Salze und Mineralen ausgewaschen bzw. umgesetzt werde. Dadurch erhältst du das einzigartige Haze-Aroma.

10. Wähle den richtigen Erntezeitpunkt
Obwohl Haze-Sorten länger als andere Cannabisstrains brauchen, ist es diese Zeit wert. Laß deine Pflanzen richtig ausreifen und warte bis die Trichomen milchig und bernsteinfarben werden bevor du sie erntest.

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