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Diabetes und Cannabis

cannabis-diabetes, Cannabis in der Medizin

Diabetes (umgangssprachlich auch einfach Zucker genannt) ist eine weit verbreitete Krankheit, die viele Menschen betrifft und in ihrem täglichen Leben einschränkt. Betroffene müssen eine strenge Diät halten und sich oftmals Insulin spritzen. Wie sich gezeigt hat, wirkt sich der Konsum von Cannabis positiv auf den Blutzuckerspiegel aus und veringert dadurch die Gefahr insulinresistent zu werden und damit an Diabetes zu erkranken.

Eine im The Journal of Medizine veröffentlichte Studie, in der der Einfluss von Marijuana auf die Zuckerwerte, Insulin und Insulinresistenz untersucht wurde, zeigt, dass die regelmäßigen Konsumenten von Cannabis 16% geringeren Wert an Nüchtern-Insulin aufwiesen als Nichtkonsumenten. Cannabis senkt also den Blutzuckerspiegel, was auch das Verlangen nach Süssem nach dem Rauchen erklärt.

Es zeigte sich außerdem, dass die Raucher von Marijuana einen geringeren Body Mass Index (BMI) hatten. Der geringere Fettgehalt wirkt sich zudem positiv auf das Diabetes Risiko aus. Mehrere unabhängigen Studien stellten fest, dass Marijuana-Konsumenten zwar mehr Kalorien zu sich nahmen, jedoch einen niedrigeren BMI aufwiesen. Es gibt noch keine wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen, die Forschungen darüber laufen jedoch und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis dieses Rätsel gelöst ist.
Eine weitere Studie in Kalifornien unteruchte ebenfalls den Zusammenhang zwischen Cannabis und Diabetes. Die über 10.000 Teilnehmer wurden dabei in Nichtkonsumenten, ehemalige Cannabisraucher, gelegentliche Konsumenten und starke User unterteilt. Es zeigte sich, dass das Risiko an Diabetes zu erkranken, bei den Konsumtenten um über die Hälfte geringer war als bei den Teilnehmern, die noch nie Marijuana zu sich nahmen. Da auch ehemalige Konsumenten ein geringeres Risiko als Nichtkonsumenten aufwiesen, gehen die Wissenschaftler davon aus, das ein Cannabiskonsum im Jugend und jungeren Erwachsenenalter eine Entstehung von Diabetes vermeiden könnte.

Warum sich der Konsum von Cannabis positiv auf das Diabetes Risiko auswirkt, darüber können die Wissenschaftler im Moment nur spekulieren. Es wird davon ausgegangen, dass sich die entzündungshemmende Wirkung von THC und CBD auf den Körper, das Entstehen von Diabetes günstig beinflusst. Derzeit laufen in den Vereinigten Staaten und in Israel verschiedene Forschungen zur Wirkung von Cannabinoiden im Körper. Die Wissenschaftler erhoffen, auch Hinweise zu finden, warum Cannabis den Blutzuckerspiegel senkt und für eine bessere Kalorienverbrennung sorgt.

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