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Cannabis & Schizophrenie

schizophrenie-und-Cannabis, medizinisches Cannabis

Harvard Studie: Cannabis verursacht nicht Schizophrenie

 Neuere Forschungsarbeiten der Harvard Medical School, die Familien mit Schizophrenie in der Familiengeschichte mit Familien ohne diese Erkrankung verglich, zeigen wenig Beweise für den Zusammenhang von Cannabisgebrauch und dem Auftreten einer Schizophrenie. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass ein erhöhtes Auftreten der Erkrankung innerhalb der Familie der Hauptrisikofaktor ist für die Schizophrenie einzelner Cannabiskonsumenten. Nicht der Cannabisgebrauch selbst, wie die Forscher betonen.

Diese neuere Studie ist die erste, die beides untersucht: sowohl nicht psychotische Cannabisnutzer als auch Nicht-Cannabis-Nutzer als zwei unabhängige Gruppen. Dadurch war es möglich zu prüfen, ob das Risiko an Schizophrenie zu erkranken bei Familienmitgliedern von Cannabis-Usern, die eine Schizophrenie entwickeln im Vergleich zu Cannabisnutzern, die nicht erkranken höher ist und zugleich ob das Risiko an Schizophrenie zu erkanken von Familienmitgliedern Nicht-Cannabis-Gebrauchenden Patienten ähnlich oder unterschiedlich ist.

Schizophrenie und Cannabis

Der Einsatz von Marijuana wird zunehmend anerkannt und akzeptiert. So haben bereits 2 US-Bundesstaaten den gewöhnlichen Gebrauch von Cannabis legalisiert, mehrere andere den medizinischen Einsatz. Aber auch in anderen Teilen der Welt wächst die Zustimmung für Cannabis als Nutz- und Heilpflanze. Einige früheren Studien kamen zu dem Schluss, dass der frühzeitige Cannabiskonsum von Jugendlichen zu einem erhöhten Risiko führt, später die Diagnose einer Schizophrenie zu erhalten.

Wissenschaftler der Harvard Medical School and des VA Boston Healthcare System kamen zusammen um herauszufinden, ob das Familienrisiko der Schizophrenie ein entscheidender Faktor bei Jugendlichen ist, die Cannabis konsumieren und zugleich eine Schizophrenie entwickeln.

Die Forscher untersuchten 282 Patienten aus den Regionen New York und Boston. Diese Patienten wurden in 4 Gruppen eingeteilt:

  • eine Gruppe ohne psychotische Erkrankungen und keinem Drogen- oder Cannabiskonsum in der Lebensgeschichte
  • eine Kontrollgruppe mit keiner psychotischen Erkrankung in der Lebensgeschichte und einem heftigen Cannabiskonsum während der Adoleszenz, aber keinem anderen Drogenkonsum.
  • eine weitere Gruppe mit keinem Cannabiskonsum oder Konsum anderer Drogen in der Lebensgeschichte und einer weniger als 10 Jahre bestehenden (schizophrenen) Erkrankung.
  • die vierte Gruppe mit starkem Cannabiskonsum in der Vergangenheit und keinem anderen Drogenkonsum vor dem Ausbruch einer Psychose.

Bei dieser Studie wurden auch Daten über den Verwandschaftsgrad (ersten, zweiten, dritten Grades) und Informationen über die Familiemitglieder mit einer bekannten psychiatrischen Erkrankung erhoben. Die Studie beschäftigte sich mit Cannabis und dem Zusammenhang der Familiengeschichte zu Schizophrenie, bipolaren Störungen, Depression und Drogenmissbrauch.

Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass ein erhöhtes familiäres Risiko für Schizophrenie den bedeutsamsten Faktor für das Auftreten einer Psychose darstellt und nicht der Cannabiskonsum.

Während Cannabis eine Auswirkung auf das Alter, in dem eine Schizophrenie beginnt, haben könnte, ist es unwahrscheinlich, dass Cannabis die Ursache der Erkrankung ist, erklären die von Ashley C. geleiteten Forscher von der Harvard Medical School.

Im Allgemeinen haben die Forscher herausgefunden, besteht eine erhöhte Tendenz zu Depressionen und bipolaren Störungen bei den Verwandten von Cannabisnutzern, sowohl bei der Gruppe der Patienten als auch der Kontrollgruppe. Zukünftige Forschung ist erforderlich, um diese Beziehung zu verstehen.

(A controlled family study of cannabis users with and without psychosis: Ashley C. Proal, Jerry Fleming, Juan A. Galvez-Buccollini, Lynn E. DeLisi, Received: September 19, 2013; Received in revised form: November 2, 2013; Accepted: November 10, 2013; Published Online: December 04, 2013)
 
 Cannabis und Schizophrenie

Kanadische Studie: Cannabis kann hillfreich sein für Schizophrenie-Patienten

Trotz der wachsenden Informationen über medizinisches Marihuana und seine zahlreichen Vorteile, ist noch wenig über dessen Auswirkungen auf Schizophrenie bekannt. Eine kanadische Studie findet heraus, dass Cannabidiol (CBD) eine Rolle spielt bei der Verringerung der psychotischen Symptome der Schizophrenie.

Eine andere kürzlich veröffentlichte Studie legt nahe, dass Cannabis helfen kann, kognitive Beeinträchtigungen zu reduzieren.

Plus-Symptomatik bei Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis:

Dazu gehören Symptome Wahnvorstellungen, Psychosen, Halluzinationen, die von der Normalbevölkerung nicht erlebt werden.

Minus-Symptomatik bei Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis:

Sind typischerweise Funktionsstörungen z.B. eingeschränkte Emotionalität, Unfähigkeit zur Freude, Antriebslosigkeit, Mangel an Motivation, Denkstörungen.

Viele Schizophrenie-Patienten haben Schwierigkeiten Emotionen zu identifizieren und nehmen Situationen und Ereigniss unter Umständen verändert wahr. Dies führt oftmals zu Problemen im zwischenmenschlichen Bereich. Eine aktuelle Studie, die im Psychiatry Research: Neuroimaging veröffentlicht wurde, stellte fest, dass Cannabis eine Lösung darstellen kann das emotionale Gedächtnis von schizophrenen Patienten zu verbessern.

(Cannabis abuse is associated with better emotional memory in schizophrenia: A functional magnetic resonance imaging study. Josiane Bourque, Adrianna Mendrek, Myriam Durand, Nadia Lakis, Olivier Lipp, Emmanuel Stip, Pierre Lalonde, Sylvain Grignon, Stéphane Potvin, Received: November 28, 2012; Received in revised form: May 16, 2013; Accepted: May 17, 2013; Published Online: August 01, 2013)

 Cannabis kann helfen die negative Symptome der Schizophrenie zu behandeln

Schiz2Ein Team kanadischer Forscher, das von Stephane Potvin, Ph.D geleitet wurde, führte eine Studie durch, in der sie die emotionale Erinnerung von drei Gruppen verglichen: 1. Gruppe: 14 Schizophrenie-Patienten, die Cannabis regelmäßig verwenden, 2. Gruppe: 14 Schizophrenie-Patienten, die Cannabis nicht verwenden, und 3. Gruppe: 21 Personen der Kontrollgruppe (keine Schizophrenie und kein Drogen- oder Cannabiskonsum).

Jeder Gruppe wurden Bilder gezeigt von positiven und negativen Reizen und aufgefordert, die dargestellten Emotionen zu identifizieren bzw. zu beschreiben. Unterdessen führten die Forscher die funktionelle Magnetresonanztomographie (MRI) durch, um die Menge der Gehirnaktivität bei jedem einzelnen zu beurteilen.

Nach den Ergebnissen der Studie, war die Cannabis-Gruppe weniger erfolgreich beim Identifizieren emotionaler Reize im Vergleich zur Nicht-Cannabis-Gruppe. Der Unterschied war aber noch größer beim Betrachten der Schizophrenie-Patienten, die kein Cannabis konsumierten. Hierbei indentifizierte die Nicht-Cannabis-Gruppe Reize mit weniger Erfolg als die Cannabis-Gruppe. Dies legt nahe, dass Cannabis helfen kann die Gedächtnisdefizite bei schizophrenen Patienten zu verringern und zu verhindern. Die bildgebenden Ergebnisse ließen dabei vermuten, dass die besseren emotionalen Gedächtnisfunktionen der Cannabis-Gruppe mit der Aktivität im Frontallappen zusammenhängt, dem Teil des Gehirns, der verantwortlich für Denken und Organisieren ist.

Scans der (gesunden) Kontrollgruppe zeigten signifikante  Aktivitäten des Frontallappens, genauso wie bei den Cannabis-Nutzern. Scans der Nicht-Cannabis-Gruppe ergaben jedoch eine äußerst niedrige Aktivität im Frontallappen.

Wie der Autor dieser kanadischen Studie näher legt, ist noch mehr Forschung über die Rolle von Cannabis bei der Behandlung von Schizophrenie wichtig.

Diese Studie zeigte zusätzlich, dass das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) helfen kann, psychotische Symptome zu reduzieren. Dies wäre ein wichtiger Schritt in Richtung einer natürlchen Behandlung von Schizophrenie-Patienten. Die bekannten verschriebenen Anti-Psychotika haben zahlreiche Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Übelkeit oder Angstzustände. Eine geeignete Behandlungsalternative wird von vielen Betroffenen daher schon lange und verzweifelt erwartet.

CBD kann helfen die pyschotischen Symptome einer Schizophrenie zu verringern und behandeln

Für das Cannabinoid CBD konnte gezeigt werden, dass es unter anderem helfen kann Krebs bei Rauchern zu verhindern, Herzschädigungen der Chemotherapie reduzieren und vermeiden kann und ebenso eine wichtige Rolle bei der Schmerzbehandlung spielt.

CBD hemmt die Aufnahme von Anandamid , so dass dieses länger im Blutstrom verbleibt. Anandamid ist ein Endocannabinoid, das unser Körper natürlich produziert. Es interagiert mit den CB1 und den CB2 Rezeptoren und es konnte herausgefunden werden, dass es menschlichen Brustkrebs bekämpft.

Einige Forschungen fanden Hinweise darauf, dass Anandamide eine Rolle spielen könnten bei den psychotischen Symptomen einer Schizophrenie. Laut dieser Studie korreliert Anandamid invers mit psychotischen Symptomen. Das heißt, dass ein höherer Anandamid-Level scheinbar die psychotischen Symptome bei Patienten reduzieren kann.

Anandamid kann den Beginn einer Psychose verschieben.

Durch das Endocannabinoidsystem werden psychotische Symptome reduziert, aber auch das Auftreten einer Psychose wird verschoben. Bezüglich der Psychose gibt es ein Zeitfenster bevor die Symptome vollständig auftreten. In der neuen Version des DSM (Diagnose-und Statistik Manual of Mental Disorders (DSM)) gibt es eine völlig neue psychiatrische Diagnose für diesen ersten Zeitraum der Psychose: „risk syndrome for first psychosis“

Aus der Forschung hat sich ergeben, dass Anandamid hilft, einen kompletten Nervenzusammenbruch abzuwehren. Hohe Anandamid-Level führten dazu, dass der Zeitraum vor einer Psychose länger wird bis es schließlich zum vollen Ausbruch der Psychose kommt. Die Gefahr, dass sich eine erste Psychose zu einer Schizophrenie entwickelt, wird reduziert.

Cannabidiol (CBD) Vs Antipsychotika

Letztes Jahr veröffentlichte ein internationales Forscherteam eine Studie in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry. Sie verglichen CBD und Amisulprid , einem potenten Neuroleptika, bei 42 akuten Schizophrenie-Patienten.

Amisulprid wurde unter anderem deswegen zum Vergleich herangezogen, weil es in Deutschland eines der meist verschriebensten Medikamente in diesem Bereich ist und unter den Forschern einige deutsche Wissenschaftler waren. Auch in Frankreich, der Schweiz, Italien Neuseeland und Australien kommt dieses Medikament vielfach zum Einsatz. Erstaunlich ist dabei, dass Amisulprid nie eine Zulassung von der FDA in den USA erhalten hat.

Zu den Nebenwirkungen von Amisulprid gehören Übelkeit, Gewichtszunahme, Orgasmusstörungen, Angst, Erbrechen und Schlaflosigkeit.

Die Forscher fanden heraus, dass sowohl Amisulprid als auch CBD Wirksamkeit zeigten, wobei sie CBD als überlegen erklärten. CBD hat ein wesentlich besseres Nebenwirkungsprofil als Amisulprid. Viele Tausend medizinischen Cannabis-Nutzer bestätigen dies, auch ohne ausführliche Studien. Die Studie kam weiterhin zu dem Schluss, dass CBD die Menge an Anandamid erhöht, was auch als Grund des Erfolgs des Cannabinoids angesehen wird.

Brasilianische Studie: Cannabis-Therapie kann helfen, Schizophrenie zu behandeln

Jahrelang wurde als fehlerhaftes Argument gebracht, Cannabis sei Ursache oder erhöhe die Wahrscheinlichkeit von Schizophrenie. Es wurde bislang vieles von dieser Position wissenschaftlich widerlegt. Eine Studie von 2004 z.B. zeigt, dass Cannabis helfen kann eine Psychose zu verhindern. Eine Im letzten Jahr veröffentlichte Studie, stellte fest, dass CBD die kognitiven Fähigkeiten bei schizophrenen Patienten verbessern kann.

Eine Gruppe von brasilianischen Forschern, von Raquel Levin und Fernanda F. Peres geführt, veröffentlichte kürzlich eine Studie in der Zeitschrift Frontiers in Pharmakologie. Diese beleuchtet den Zusammenhang von Cannabinoiden bei der Behandlung von Schizophrenie.

Forscher untersuchen Cannabinoid-Therapie für Schizophrenie

Es gibt bislang keine Heilung für Schizophrenie. Die Behandlung bezieht sich in erster Linie auf die Kontrolle und Reduzierung der Symptome. Die verschriebenen Medikamente weisen listenlange und für viel nicht hinnehmbare Nebenwirkungen auf.

Es gibt keine Heilung für Schizophrenie und bestehenden Behandlungen sind in erster Linie der Kontrolle der Symptome gerichtet. Viele der Behandlungen, die häufig verwendet werden, haben das Potenzial, eine Wäscherei Liste der Nebenwirkungen, wie erhöhte Lichtempfindlichkeit, Krampfanfälle und Aufmerksamkeitsdefizite verursachen.

Mit einem speziellen Stamm von Ratten als Versuchsmodelle, untersuchte das brasilianische Forschungsteam verschiedene Cannabinoid-Behandlungen.

Dazu gehörten: WIN55212, 2 (synthetischer Cannabinoid-Agonist), Rimonabant (synthetische CB1-Antagonist), AM404 ( Anandamid Aufnahmehemmer) und Cannabidiol (CBD) . Unterschiedliche Cannabinoide wurden in verschiedenen Dosierungen verabreicht und auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die Ergebnisse der Studie zeigten erneut die Wichtigkeit des Endocannabinoidsystems.

Zusammenfassend bietet das Forschungsteam den folgenden Schluss: „Unsere Ergebnisse stärken die Rolle des Endocannabinoid-System in der sensomotorischen Gating. CBD zeigt sich als mögliche und wirksame Behandlungsfrom bei Schizophrenie.

Natürlich werden noch weitere Studien folgen müssen bis Marijuana auch offiziell z.B. in den USA oder Spanien als Medikament zugelassen wird. Viele Betroffene nutzen jedoch vielfach und jetzt schon Cannabis zur Selbstmedikation.

 (Effectsofcannabinoiddrugsonthedeficitofprepulseinhibitionofstartleinananimalmodelofschizophrenia:theSHRstrain Raquel Levin 1,2†, FernandaF.Peres1,2†,ValériaAlmeida1,2 , MarianaB.Calzavara2 , AntonioW.Zuardi 3,4 , JaimeE.C.Hallak 3,4 , JoséAlexandreS.Crippa3,4 andVanessaC.Abílio 1,2* 1 Department ofPharmacology,FederalUniversityofSãoPaulo,SãoPaulo,Brazil 2 Laboratório InterdisciplinardeNeurociênciasClínicas,DepartmentofPsychiatry,FederalUniversityofSãoPaulo,SãoPaulo,Brazil 3 Department ofNeuroscienceandBehavior,UniversityofSãoPaulo,RibeirãoPreto,Brazil 4 National InstituteofScienceandTechnologyinTranslationalMedicine,NationalCouncilforScientificandTechnologicalDevelopment,RibeirãoPreto,Brazil)
 

Cannabis-Konsum kann das Sterblickeitsrisiko von Psychose-Patienten reduzieren

Der Cannabiskonsum ist weiterhin mit einem reduzierten Mortalitätsrisiko bei Patienten mit psychotischen Störungen verbunden wie Studienergebnisse zeigen. Im Gegensatz zum Alkoholkonsum, welcher nicht mit dem Mortalitätsrisiko bei Psychose-Patienten in Verbindung steht, laut Bericht von Maju Mathew Koola (University of Maryland School of Medicine, Baltimore, USA) und Team. Erkrankte Cannabis-Konsumenten haben also ein vermindertes Sterberisiko im Vergleich zu Nicht-Konsumenten.

Die Forscher untersuchten 762 Patienten mit Schizophrenie, schizoaffektiven Störung oder anderen Psychose, im Alter von 18-55 Jahren, die seit mehr als 10 Jahren betroffen sind. Dabei wurde der Substanzgebrauch der Patienten, eine regelmäßige und starke Nutzung sowie zwischen Missbrauch und Abhängigkeit unterschieden. Insgesamt hatten 584 (77%) Patienten eine Komorbidität (Substanzkonsum + psychische Erkankung), die meisten konsumierten Cannabis (39%) und Alkohol (63%) als die am häufigsten verwendeten Substanzen.

Die Untersuchung des Social Security Death Index ergab, dass 62 Patienten während der Follow-up-Periode verstarben. Die Analyse zeigte, dass bei Cannabiskonsumenten die Wahrscheinlickeit deutlich geringer war, im Verlauf der Studie zu sterben als bei den Nichtnutzern, mit 5 – und 10-Jahres-Mortalitätsrate von 3,1% gegenüber 7,5% und 5,5% gegenüber 13,6%.

Die reduzierte Mortalitätsrisiko bei Cannabiskonsumenten blieb signifikant auch unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Rasse und Raucherstatus, (bei einer Hazard-Ratio von 0,5) im Vergleich zu Nicht-Nutzer.

Koola et al fassen zusammen: „Wir beobachteten eine geringere Mortalitätsrisiko bei psychotischen Patienten, die Cannabis nutzen im Vergleich zu Cannabis-Nicht-Nutzern. Zukünftige Forschung ist gerechtfertigt, um diese Ergebnisse zu replizieren und um weitere Erkenntnisse in Bezug auf die entzündungshemmenden Eigenschaften des Endocannabinoid-Systems und seine Rolle in der verminderten Sterblichkeit bei Menschen mit psychotischen Störungen zu erfahren.

Weitere  aussichtsreiche Behandlungsmöglichketen in der Behandlung der Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis

Im Zusammenhang mit der Schizophrenie treten häufig Symptome wie Anspannung, Ängste, Depressionen und Schlafstörungen auf. Auch für diese Anzeichen konnte bereits in zahlreichen Studien die Wirksamkeit von Cannabis gezeigt werden. Es liegt daher durchaus nahe und erklärt vermutlich das gesteigerte Interesse von Patienten an Cannabis, dass Marijuana bei der Erkrankung helfen kann, die Symptomezu zu regulieren und mehr Lebensqualität zu erreichen. Die Erklärung, Schizophrenie-Patienten würden zu Cannabis greifen aufgrund einer Störung, die in ihrer persönlichkeit oder Psyche begründet ist, ist längst hinfällig und überholt und kann nicht erklären, was aktuelle und moderne Studien inzwischen aufdecken.

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