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Arthrose, Arthritis und Cannabis

Arthrose-und-Cannabis, Arthritis, Cannabais bei chronischen Schmerzen

Arthrose und Arthritis sind Gelenkerkrankungen, die immer mehr Menschen betreffen. Sie unterscheiden sich darin, dass bei der Arthrose die Gelenke mechanisch durch Überbelastung oder Fehlstellungen abgenüzt sind, während bei der Arthritis die Gelenke aufgrund von chronischen Entzündungen degenerieren. Arthrose führt oftmal zu Arthritis und beide Erkrankungen haben gemeinsam, dass sie von starken Schmerzen begleitet werden. Sie beginnen meist mit Verspannungen am Gelenk und gehen später in chronische Schmerzen über. Die am häufigsten betroffenen Stellen sind Knie, Schulter, Hüfte, Finger und Wirbelsäule. Rheumatische Arthritis ist bis heute nicht heilbar, es können lediglich die Symptome bekämpft und ein weiters Ausbreiten eingedämmt werden.

Konventionell werden zur Behandlung Analgetika (Schmerzmedikamente) und Entzündungshemmer eingesetzt. Diese haben allerdings v.a. bei längerer Anwendung erhebliche Nebenwirkungen. Sie zerstören Nieren und Leber und verursachen im Fall von Morphinen sogar Halluzinationen und Depressionen. Einige Medikamente mussten sogar wegen ihrer Nebenwirkungen wieder vom Markt genommen werden.

Eine natürliche und wirksame Alternative zum Einsatz chemischer Mittel stellt Cannabis dar. Es besitzt sowohl eine entzündungshemmende als auch analgetische Wirkung. Dadurch kann es sowohl den Schmerz lindern als auch die Entzündungen, die zu diesen Schmerzen führen, bekämpfen. Und das alles ohne die typischen Nebenwirkungen.

Bereits 2000 wurde an Tieren nachgewiesen, dass Cannabidiol das Fortschreiten von Arthritis stoppt. 2005 folgten daraufhin Studien an Menschen. Diese zeigten, dass THC und Cannabidiol die Schmerzen erheblich verringerten, den Schlaf der Patienten verbesserten und die Entzündungsvorgänge eindämmten.

Ärzte der University of Toronto und der Dalhousie University in Halifax untersuchten 18 klinische Studien, an denen zwischen 2003 und 2010 mehr als 750 Patienten teilnahmen. Die Studien untersuchten den Einfluss von gerauchtem Cannabis auf Schmerzen und Entzündungen. 15 der 18 studien fanden heraus, dass Cannabis die Schmerzen der Patienten deutlich verbesserte. Außerdem fande die Mehrzahl der Studien heraus, dass die Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit und Konzentrationsstörungen nur sehr leicht waren und keinen Grund darstellten, mit der Medikation aufzuhören.

In der September 2005 Ausgabe des Journal of Neuroimmulogy veröffentlichten Forscher des Tokyo National Institute for Neurosience, dass der Einsatz von Cannabinoiden symptomatische Linderung von Gelenkschmerzen und Schwellungen bieten und sogar die Gelenkzerstörung und das Fortschreiten der Krankheit unterdrücken kann.

Der Einsatz von Cannabis als effektive Behandlungsform hat sich in den USA und Israel schon seit einiger Zeit erfolgreich durchgesetzt und auch in Europa empfehlen es immer mehr Mediziner. In welcher Form und Dosierung muss jeder Patient dabei selbst herausfinden und sich langsam an die Dosis herantasten.

Für Patienten, die Cannabis nicht rauchen wollen oder können, sind das Verdampfen mit Vaporizern oder Tinkturen eine sehr gute Darreichungsform.

Als Sorten eignen sich vor allem Indicas und indicadominante Sorten. Sehr gut bei Arthritis haben sich z.B.  Twilight von Dutch Passion, Strawberry Kush von Anesia Seeds oder Cheese von Dinfem erwiesen.

Twilight  Strawberry Kush   Cheese von Dinafem

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